„Warum ich meine beiden Kinder (14 & 20) auf das Robert Blum Gymnasium schicke“
Bei uns sollen auch die Eltern zu Wort kommen. Weitere Zitate gibt es rechts in der Seitenleiste:
Auf die Frage „Warum ich meine beiden Kinder (14 & 20) auf das Robert-Blum-Gymnasium schicke“ gibt es eine klare Antwort:
Da ich durch meine Arbeit öfter in Deutschland umziehen musste, habe ich mich entschlossen, dass meine Schulauswahl immer auf vier Hauptkriterien basieren soll:
- Die Schule muss nahe am Wohnort liegen, damit meine Kinder nicht ewig mit den öffentlichen Verkehrsmitteln Zeit verschwenden müssen.
- Die Schule sollte nicht zu weit weg von meinem Arbeitsplatz liegen.
- Es muss eine Schule sein, in der Gewalt, Fremdenhass und Drogen keinen Platz haben.
- Lehrer und Schüler behandeln sich gegenseitig mit Respekt und meine Kinder lernen mit Freude an dieser Schule.
Nach diesen Auswahlkriterien ging ich hier in Berlin auf Schulsuche. Die nahe-gelegenste Schule war das Robert Blum Gymnasium in der Kolonnenstraße. Nachdem ich mich „mal umhörte“, stand das Robert Blum Gymnasium nicht unbedingt auf der „Empfehlungsliste“. Also machte ich mich auf den Weg und besuchte mehrere Schulen hier im Bezirk Schöneberg-Tempelhof.
Alle hatten Vorteile und auch Nachteile. Aber das für mich auschlaggebende Schlüsselerlebnis war eigentlich ein Gespräch mit dem Hausmeister der Schule, den ich bei meinem unangemeldeten Besuch in der Schule antraf. Er erzählte mit Begeisterung von „seiner Schule“ und bei dem Satz: „Bei uns gibt es keine Gewalt, dies kann auch die zuständige Polizeibehörde bestätigen“ hatte ich innerlich schon eine Vorentscheidung getroffen. Nach einem Termin mit den pädagogischen Koordinatoren der Schule war ich vollends überzeugt, die richtige Wahl getroffen zu haben.
Meine beiden Kinder gehen gerne zur Schule und haben keine schlechte Erfahrungen gemacht, wie sie sie leider in der Vergangenheit auf anderen Schulen gemacht hatten.
Sie besuchen eine Schule, in der sich Lehrer, Schüler und Eltern mit Respekt begegnen und das offene Gespräch zur Klärung suchen, wenn es gilt, Herausforderungen gemeinsam zu meistern. Man hat eine gut funktionierende Gesamtelternvertretung, wo engagierte Eltern Beiträge leisten können, um das Schulleben noch interessanter zu gestalten, einen Förderverein, der nicht nur Kontakt zu ehemaligen Schülern hat, sondern oftmals so manches finanzielles „Loch“ stopft, um sich z. B. auch eine Hausaufgabehilfe „leisten“ zu können.
Alles in einem Satz ausgedrückt kann ich sagen: Das Robert Blum Gymnasium ist eine gute Wahl, und wenn noch mehr Schüler zu uns kommen und sich noch mehr Eltern für diese Schule einsetzen würden, wird der Erfolg dieser Schule den Schülern, Eltern und natürlich auch den Lehren weiterhin sicher sein.
Vater zweier Schülerinnen in der 8. Klasse und in der Oberstufe
Kommentare
Eine Antwort zu “„Warum ich meine beiden Kinder (14 & 20) auf das Robert Blum Gymnasium schicke“”
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Hallo lieber Vater, mit Interesse habe ich Ihren Kommentar über das Robert-Blum-Gymnasium gelesen. Durch die Ablehnung aller drei Wunschgymnasien habe ich heute meinen Sohn dort angemeldet. Natürlich sind wir über diese “Zuweisung” gegen den Eltern- Und Schülerwunsch nicht glücklich. Die Dinge, die ich über das RBG gehört habe, sind folgende: Ein hoher Anteil der Schüler hat keine Gymnasialempfehlung, deshalb eher weniger leistungsstarke Schüler und wohl viel “Unruhe” in den Klassen durch nicht bestandenes Probehalbjahr. Mehr habe ich nicht gehört. Können Sie mir etwas zu diesen Punkten sagen? Herzliche Grüße Annette Jänsch