Kochen für Kids
interkulturell
Wir Schüler aus der Robert-Blum Oberschule aus der 7a 7b 7e und 9a waren heute im interkulturellen Haus in Schöneberg. Dort haben wir zuerst sehr alte und lustige Kochschürzen bekommen,die wir anziehen mussten. Wir hatten vor Pasta mit Tomatensoße Napoli selbst herzustellen. Die aller erste Regel heißt : HÄNDE WASCHEN !!! Danach haben wir uns ans Werk gemacht. Wir haben Eier, Olivenöl, Mehl, Hartweizengrieß und dazu etwas Salz miteinander vermischt und es zu einer festen Teigmasse geknetet. Die Teigmasse haben wir durch so eine seltsame Nudelmaschine gewalzt. Anschließend haben wir die Teigplatten mit einer anderen Nudelmaschine in dünne Bänder geschnitten.

Danach haben wir Die Tomaten Soße angerichtet. Wir haben Tomaten, Zwiebeln, Knoblauch, Olivenöl, Honig, Petersilie, Frischen Basilikum, Salz und Pfeffer dazu benötigt. Nun haben wir alles miteinander zubereitet und Fertig war die Tomatensoße Napoli. Als wir die Nudeln in den rieeeesigen Kochtopf gekocht haben, hatten wir noch ein wenig Zeit, eine Spielrunde im Raum neben an zu nehmen. Wir spielten gegeneinander Kicker und hörten Musik. Als den Nudeln die Lust verging, im heißen Wallpool zu kochen und zu schwitzen, holten wir sie mit einer großen Kelle heraus und anschließend ab zum abschrecken. die Die Mädels deckten den Tisch und die Jungen holten die Töpfe- mit Nudeln & Soße. Wir aßen genüsslich unsere Speisen und es schmeckte uns sau gut J. „Nachschlaaaag“ rief der nächste und der nächste…
Wir räumten gemeinsam auf und machten den Abwasch.
DAS WAR EIN TOLLER PROJEKTTAG MIT SPAß & VERGNÜGEN!!!
Amal & Tanyel


Tomatensoße Napoli - Basisrezept für Tomatensoße
Zutaten:
1 kg voll ausgereifte, aromatische Tomaten oder 2 große Dosen/ Pakete Pizza-Tomaten (800 g), 1 große Zwiebel oder 1 Bd. Frühlingszwiebeln, 1-2 Knoblauchzehen, 4 EL Olivenöl, 1 TL Honig, 1 Bund glatte Petersilie, frisches Basilikum oder Oregano, Salz und Pfeffer aus der Mühle, nach Wunsch geriebenen Parmesan-Käse
Zubereitung.
Die Tomaten in einer Schüssel mit kochendem Wasser überbrühen, häuten, entkernen und das Fruchtfleisch grob würfeln. Wenn Sie gestückelte Dosentomaten verwenden, die Flüssigkeit mit benutzen. Die Kräuter waschen, trockenschütteln, die Blätter von den Stielen zupfen und hacken.
Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und fein hacken (evtl. bei Frühlingszwiebeln den weißen Teil würfeln, das Grüne in ganz feine Ringe schneiden). Das Öl in einem Topf erhitzen, die klein gehackten Zutaten hinzufügen und bei mittlerer Hitze unter Rühren weich dünsten. Dann die Tomatenwürfel und die Hälfte der abgezupften Kräuter sowie den Honig dazu geben.
Die Soße weitere 10 Minuten köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und die restlichen Kräuter untermischen.
Varianten: mit mediterranen Kräutern wie Thymian, Salbei, Rosmarin oder Oregano würzen. Oder zwei fein gehackte Sardellenfilets zufügen. Oder fein geschnittene schwarze Oliven oder gebratene Speckwürfel beimischen.
Die Pasta (Nudeln) in reichlich gesalzenem Wasser “al dente”, bissfest, also nicht zu weich kochen. Für den Klassiker “Spaghetti Napoli” oder Spaghetti mit Tomatensoße, wie es auf Deutsch heißt, verwendet man natürlich keine andere Nudelsorte außer Spaghetti!
Die Spaghetti auf vier Tellern anrichten und die Tomatensoße darüber verteilen. Zum Schluss noch etwas frischen Parmesan darüber reiben. Buon appetito!

Pasta selber machen
Pro Ei (Größe M) 100-125 g Mehl (evtl. 1/3 der Menge Hartweizengrieß). Die exakte Menge des Mehls hängt von der Größe des Eies ab. Diese Menge ergibt dann ungefähr auch die Beilage für eine Portion. Dazu bei 4 Portionen 1 EL Olivenöl, etwas Salz.
So, und was für Mehl nimmt man? Am einfachsten das Weizenmehl 405. Aber auch Hartweizengrieß geht gut und kommt den Tütennudeln am nächsten. Man kann natürlich auch (z.B. 2/3 zu 1/3) mischen, aber immer gilt: 1 Ei und 100-125 g Mehl.
Zuerst Eier, Salz und Olivenöl in einer Schüssel verquirlen. Dann das Mehl mit einer Gabel dazu rühren. Am besten geht es nun mit den Händen weiter. Am Anfang klebt das Zeug fürchterlich, aber je mehr Mehl die Eier aufnehmen, desto glatter und geschmeidiger wird der Teig. Ist alses Mehl aufgenommen, knetet man den Teig am besten ca. 10 Minuten auf der Arbeitsplatte weiter.
Wenn der Teig nicht mehr klebt, geht’s mit der Nudelmaschine weiter. Ohne Nudelmaschine ist es eine sehr schweißtreibende Tätigkeit. Man teilt den Teig in mehrere Kugeln, die man einzeln in der Nudelmaschine weiterverarbeitet. Dazu muss man die restlichen Teigkugeln unbedingt mit einem Küchenhandtuch abdecken, sonst trocknen sie aus, während man mit einer arbeitet.
Zum Kneten des Teiges wird die Nudelmaschine auf Stufe 1 gestellt (weitester Walzenabstand). Das, was hinten aus der Maschine herauskommt, wird wieder zusammengefaltet, bis der Teig absolut glatt aus der Maschine kommt. Man stellt die Nudelmaschine nun immer etwas enger ein (die mittlere Stellung sollte nach 10-12-mal durchnudeln erreicht sein). Diese Teigplatten lässt man nun – natürlich abgedeckt – ruhen und nudelt den restlichen Teig durch.
Nun werden die Teigplatten zu der eigentlichen Dicke verarbeitet. Man stellt also die Nudelmaschine nach und nach dünner ein, ohne den Teig zusammenzufalten. Wird das Teigband zu lang, scheidet man es einfach ab. Zum Schluss setzt man den entsprechenden Vorsatz auf die Maschine für die Nudelsorte, die man möchte. (Für Spaghetti nicht bis zum minimalen Walzenabstand ausrollen, sonst werden sie nicht richtig rund.)
Grüne Nudeln bekommt man, wenn man Spinatsaft in den Teig arbeitet, rote mit Paprikapulver.
Projektorganisation: Interkulturelles Haus, Robert Blum Gymnasium


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