Wer bin ich und wenn ja wie viele?

Fotoworkshop

„Es war ein merkwürdiges Gefühl ein Mann zu sein, eine schöne Erfahrung zu wissen wie es sich anfühlt einen Bart zu haben.

Während des Umkleidens gingen mir verschiedene Gedanken durch den Kopf; z.B. dachte ich zuerst, dass ich am Ende schrecklich aussehen werde oder das ich jetzt schon schrecklich aussehe …“

Gedanken, Gefühle und Erfahrungen der SchülerInnen beim Prozess des Verkleidens

„Das Ganze hat sehr viel Spaß gemacht. Es ist eine tolle Erfahrung zu sehen, wie man mit einer Verkleidung aussieht. Als erstes hat man zwar ein paar Hemmungen, aber wenn man sich überwindet, fühlt man sich gut.“

„Ich fand es ganz interessant in eine andere Rolle zu gehen.“

„Es hat Spaß gemacht und ich habe ein bisher unentdecktes Talent von mir gefunden. Ich habe die Anderen geschminkt und verkleidet.“

„Es war echt spannend zu sehen, wie man sich durch eine Verkleidung verändern kann.“

„Das Schminken und Verkleiden hat unheimlich viel Spaß gemacht. Geschämt habe ich mich gar nicht, man musste einfach über die anderen „nett“ lachen. Zu sehen wie gut und echt man sich verkleiden kann, ist sehr toll.“


Was hat der Prozess des Verkleidens mit dem Thema Rassismus zu tun?

„Es ist egal wie man aussieht – dunkelhäutig, hellhäutig, Bart oder keinen Bart – man bleibt immer noch ein Mensch wie jeder andere auch und das ist ein Grund nicht rassistisch zu sein.“

„Man sollte Menschen nicht nach ihrem Aussehen oder ihrer Kleidung beurteilen.“

„Der Verkleidungsprozess auf den Fotos zeigt, dass man immer man selbst ist und bleibt, egal wie man aussieht. Denn nur, weil man anders aussieht, wird man ja kein anderer Mensch.

„Man sah nach der Verkleidung ganz anders aus. Das heißt: Man hatte keine Ängste sich in eine fremde Figur zu verwandeln, die eine andere Hautfarbe oder eine andere Herkunft/ Religion hatte. Man sagt nicht „iiihhh“ wenn man schwarze oder weiße Haut geschminkt bekommt. Eher respektiert man die veränderte Figur und findet es toll wie sie auszusehen, egal welche Hautfarbe, Religion oder Herkunft sie hat. Und das ist das Gegenteil von Rassismus.“

„Bei dem Verkleiden kann man sich in eine andere Rolle hineinversetzen, damit man fühlt wie es ist jemand anderes zu sein.“

Projektorganisation: Fachbereich Kunst


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