Sei Muslim, sei Christ oder Jude, sei Berlin

Religiöse Vielfalt in Berlin

Die Schülerinnen und Schüler aus der Oberstufe nannten zu Beginn des Workshops zu der Frage „Was verbinde ich persönlich mit dem Thema ?“ u.a. folgende Punkte:

  • Gehören Religion und Gewalt zusammen ?
  • Ist es richtig, Islam und Terror zu vergleichen ?
  • Ich bin selbst religiös und alle Religionen haben etwas Gemeinsames: das Beten.
  • Frauen mit Kopftuch können auch modern sein.
  • Fußball und Religion passen zusammen.
  • Wie kann es sein, dass Rassismus durch Religion legitimiert wird ?

Die Referentin berichtet: „Alle Schülerinnen und Schüler haben aufmerksam und sehr engagiert mitgemacht. Bei der Übung zu verschiedenen Einstellungen zum Thema Religionen ergaben sich interessante Diskussionen, vor allem zum Thema: Trägt Religion zur Unterdrückung der Frauen bei ? Hier gibt es auffallend unterschiedliche Meinungen von den Mädchen und Jungen, unabhängig davon, wie gläubig sie waren.“

Nach einer ersten Arbeitsphase in der Schule wurden in zwei Gruppen die Synagoge in der Oranienburger Straße und die Sehitlik-Moschee am Columbiadamm besucht. „Bei beiden Besuchen entwickelten sich mit den Führungen sehr interessierte Gespräche. Die SchülerInnen stellten viele Fragen.“ (Äußerung der Referentin)

Was hat der Tag gebracht? „Ich habe meinen Horizont erweitert.“ – „Kontakt mit dem Judentum“ – „Mehr Informationen über die einzelnen Religionen“ – „Ich habe mehr über die Einstellungen anderer erfahren.“ – „Informationen über Religionen, mit denen ich nicht aufgewachsen bin“ – „Ich habe viel dazugelernt.“ –  „Betrachtung einer Synagoge“ – „Einblick in neue Religionen“ – „mehr Verständnis“ – „Ich habe selbst in meiner Religion einiges dazugelernt.“ – „Die Ähnlichkeiten von Judentum und Islam waren neu für mich.“ – „Mich hat überrascht, dass es viele Gemeinsamkeiten in den verschiedenen Religionen gibt.“ (Aussagen der Schülerinnen und Schüler)


Hinterlasse einen Kommentar

(Anonyme Kommentare werden nicht zugelassen)