„Social Days“
Fairantwortung
Nach den Herbstferien retteten Schülerinnen und Schüler der Praktikumsklassen gemeinsam mit ihren Lehrerinnen und Lehrern Lebensmittel vor dem Abfalltod und verteilten sie an Bedürftige in den Berliner Bezirken.
Dieser Freiwilligeneinsatz mit der Berliner Tafel und der Aktion LAIB und SEELE ist bereits Teil unserer Schulkultur geworden und trägt bei zur „Bildung für nachhaltige Entwicklung“. Hier wird unseren Schülern nachhaltiges Denken und Handeln durch direkte Anleitung und das Vorbild von Umweltaktivisten vermittelt. „Denn wir müssen lernen: was ich heute tue, hat Einfluss auf das Leben meiner Kinder und auf das Leben von Menschen in anderen Weltregionen.“*

Es ist notwendig, dass wir unsere Ess- und Konsumgewohnheiten ändern. Unsere enorme Verschwendung der Ressourcen (Nahrung, Rohstoffe, Energie) und unser hoher Fleischkonsum tragen zur Landknappheit und damit auch zu Hunger in den Entwicklungsländern bei. Etwa ein Drittel aller Lebensmittel werden weltweit nicht gegessen. Sie gehen entweder nach der Ernte verloren oder werden weggeworfen, andererseits hungert etwa 1 Milliarde Menschen. Wenn wir diesen Lebensstil weiterhin pflegen, brauchen wir im Jahre 2050 drei Erden, um die Menschheit ernähren zu können.

„Bildung für nachhaltige Entwicklung gibt uns das Rüstzeug mit, um sinnvolle Entscheidungen für die Zukunft zu treffen und drängende Probleme, wie den Klimawandel, gemeinsam zu lösen.
Wo kaufe ich Kleidung, ohne die Ausbeutung in Asien oder Afrika zu unterstützen?
Wie fördern wir wirtschaftlichen Fortschritt, ohne die Umwelt zu zerstören?
Das sind nur zwei der vielen Fragen, die Bildung für nachhaltige Entwicklung versucht zu beantworten.“*
(*Zitate nach BNE-Portal: „Nachhaltigkeit lernen“, zur Weltdekade der Vereinten Nationen 2005-2014)




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