Fehlzeiten

Ein geregelter Unterrichtsablauf liegt im Interesse von Schülern, Lehrern und Eltern, denn er ist eine Grundbedingung für erfolgreiches Lehren und Lernen.

Dazu gehört die regelmäßige und pünktliche Teilnahme aller Schülerinnen und Schüler an allen Unterrichtsstunden und an sonstigen verbindlichen Schulveranstaltungen, es sei denn, für eine Fehlzeit liegen wichtige Gründe vor.

Deshalb gelten auf der Grundlage der AV Schulbesuchspflicht vom 19.11.2014 folgende Verfahrensregeln:

  • Wenn ein Schüler / eine Schülerin erkrankt und ein Schulbesuch nicht möglich ist, teilen die Eltern dies der Schule am Morgen des ersten Fehltages bis 8.30 Uhr telefonisch unter der Nummer 90 277 7172 mit.
  • Innerhalb von drei Tagen ab dem ersten Fehltag muss der Schule außerdem eine schriftliche Mitteilung vorliegen, und zwar auch dann, wenn der Schüler / die Schülerin noch nicht wieder gesund ist (persönliche Abgabe oder per Post bzw. Fax).
  • Bei der Rückkehr in die Schule ist eine schriftliche Entschuldigung mit der Angabe von Dauer und Grund des Fernbleibens vorzulegen.
  • Eine schriftliche Entschuldigung muss fristgemäß auch abgegeben werden, wenn der Schüler / die Schülerin in einzelnen Stunden fehlt, also auch, wenn er / sie wegen Krankheit vorzeitig nach Hause entlassen wurde. In diesem Fall muss er / sie sich beim Lehrer / der Lehrerin und im Sekretariat abmelden und die Eltern werden telefonisch benachrichtigt.
  • Bei nicht oder nicht termingerecht erfolgter Mitteilung bzw. Entschuldigung gilt das Schulversäumnis als unentschuldigte Fehlzeit.
  • Bei vorhersehbaren Fehlzeiten, z. B. wegen nicht anders terminierbarer Arzt- oder Behördenbesuche oder wichtiger Familienangelegenheiten wie Hochzeiten, Beerdigungen o. Ä., auch wenn es sich nur um einzelne Stunden handelt, muss von den Eltern in der Regel mindestens eine Woche im Voraus ein begründeter schriftlicher Antrag an den Klassenlehrer / die Klassenlehrerin bzw. den Tutor / die Tutorin gestellt werden. Bei Beurlaubungen bis zu drei Unterrichtstagen entscheidet diese Lehrkraft, bei längerfristigen Beurlaubungen bzw. bei Zeiten unmittelbar vor und nach Ferien entscheidet immer die Schulleitung.
  • Fehlzeiten unmittelbar vor und nach Ferien müssen mit ärztlichem Attest belegt werden.
  • Sollte ein Schüler / eine Schülerin fehlen, ohne dass eine telefonische Krankmeldung erfolgt, wird sich die Schule mit den Eltern in Verbindung setzen.
  • Die Schule wird bei gehäuft auftretenden unentschuldigten Fehlzeiten eine Attestpflicht aussprechen. Das bedeutet, dass jede Fehlzeit durch ärztliches Attest, ausgestellt am ersten Fehltag, begründet werden muss.
  • Bleibt ein Schüler / eine Schülerin an fünf Schultagen eines Schulhalbjahres dem Unterricht unentschuldigt fern, erstattet die Schule eine Schulversäumnisanzeige.
  • Bei unentschuldigten Fehlzeiten werden nicht erbrachte Leistungen (auch in schriftlichen Arbeiten oder bei Präsentationen bzw. Vorträgen) mit „ungenügend“ bewertet.
  • Bei gehäuften Verspätungen behält sich die Schule Erziehungsmaßnahmen vor (z. B. Erteilen von Tadeln, Teilnahme am Nachholunterricht, Übernahme von Diensten für die Schulgemeinschaft).
  • Für Klausurversäumnisse in der Gymnasialen Oberstufe gilt eine generelle Attestpflicht sowie die Verpflichtung zu einer telefonischen Benachrichtigung der Schule am Morgen des Klausurtages. Die generelle Attestpflicht gilt auch für Versäumnisse bei zentralen Nachschreibterminen in der Mittelstufe.
  • Volljährige Schülerinnen und Schüler übernehmen alle Verpflichtungen im Zusammenhang mit Fehlzeiten selbst.

Berlin, im September 2017

  • Formulare für Entschuldigungen und Beurlaubungen sind auf der Homepage der Schule abrufbar.

 Formulare zum Download