Die Untoten der Kunst
2002/03
Zum Stück:
Statuen, einzeln und in Gruppen, oft vor langer Zeit mit viel Herz geschaffen, haben eine wechselvolle Geschichte hinter sich, bevor sie im Museum landen, um dort von der Nachwelt beguckt, bestaunt, bewundert oder auch mit Unverständnis betrachtet zu werden. Ihr Schöpfer ist dann meist schon lange nicht mehr. Hat sich seine Intention erfüllt, erfüllt sie sich noch, oder haben die Bilder aus Stein, Bronze, Holz noch etwas darüber hinaus? Was treibt sie um?
Ein Dasein für die Öffentlichkeit, in der Öffentlichkeit, die Körperhaltung und Pose als Aussage, als lesbares Zeichen, hier ist die Verbindung zum Theater. Aber zeitlos ruhend, für die Ewigkeit geschaffen, im denkbarsten Gegensatz zum Spiel. Dieses Spannungsfeld hat uns gereizt.
DadaDraufDadaDrin
2009/10
Wild, chaotisch, bizarr und zum Brüllen komisch waren die verschiedenen Szenen, in denen die Handlung keinen Sinn machte, die die Zuschauer aber gerade dadurch zum Nachdenken bringen sollten.

Jede Spielerin und jeder Spieler entwickelte eine dadaistische Szene ganz nach eigenem Bedarf und Verständnis des Dada. All diese Szenen wurden zusammengefügt, hier und da wurde etwas Verbindendes dazugegeben, Anfang und Schluss wurden noch gestaltet und fertig war das Dada-Stück. So entstand nämlich keine zusammenhängende Geschichte, sondern eine Collage von Szenen, eben ein dadaistisches Stück. Die persönlichen Facetten der Spielerinnen und Spieler fanden sich im Stück wieder: Lautes und Stilles, Lustiges und Seriöses, Grelles und Feines. Als besondere Spezialität wurde eine Szene ins Stück integriert, die ein „Gastspiel“ des DS-Kurses des 2. Semesters war. Die Akteure des 4. Semesters kannten diese Szene nicht, lediglich der Platz in der Szenenfolge war vorher verabredet. Die Spieler des 2. Semesters kannten umgekehrt die Szenen der anderen nicht. So wurden auch die Spielerinnen und Spieler selbst erst in der Premiere vom fertigen Stück überrascht. Es wurde also nicht nur Dada gezeigt, das vorher schon geplant war, es wurde quasi erst gemacht und war plötzlich Da und da. Ein vielfältiges und bemerkenswertes Stück!
Ruiniert
2004/5
Eine Theateraufführung über das Leben nach dem Ende des zweiten Weltkrieges. Dem Stück liegen unter Anderem Erfahrungen zu Grunde, die die Schüler in Interviews mit Zeitzeugen gesammelt haben, die damals Kinder oder Jugendliche waren. Die Interviews werden in kurzen Ausschnitten Bestandteil des Stückes sein.
Die Physiker
2008/2009
WILLKOMMEN IM SANATORIUM!

Sie fühlen sich verrückt oder ein wenig verwirrt?
Wir können Ihnen weiterhelfen!
Hier ein paar Fragen, die Sie sich vielleicht stellen könnten, vorab beantwortet!
Wie kam es bitte dazu?
Johann Wilhelm Möbius entdeckte die Weltformel. Mit ihr sind unglaubliche Energien nutzbar zu machen, jedoch hielt er diese für zu gefährlich. Man denke daran, dass Einstein auch die Atombombe ermöglichte … Daher gibt er vor, dass ihm der König Salomo erscheine, um sich ins Irrenhaus zurück zu ziehen und seine Entdeckungen zu verbergen.
Eisler und Kiltan, zwei konkurrierende Geheimagenten, erkannten Möbius Genialität, daher folgten sie ihm ins Irrenhaus. Sie gaben vor die berühmten Physiker Herbert Georg Beutler, der sich für Newton hält, und Ernst Heinrich Ernesti, der sich für Einstein hält, zu sein. [...]
(Auszug aus dem Programm zum Stück (pdf))




![[Girls, Education, Technologie]](http://www.robert-blum-schule.de/wp-content/uploads/images/GetIT.jpg)





































