Samstag, der 4. September 2010

Wir machen Schule!

Die „Schreibwerkstatt“ der 9c beim „Tagesspiegel“

Von der Meldung zur Nachricht – wie Zeitung gemacht wird

Zeitungen gibt es viele. Täglich lesen Millionen von Menschen sie und erfahren aus ihnen alles über das aktuelle Tagesgeschehen. Doch obwohl Zeitungen so allgegenwärtig sind, wissen wir nicht viel über sie: Wer entscheidet , was in der nächsten Ausgabe zu lesen sein wird, woher erhalten die Zeitungsmacher so schnell die aktuellsten Infos? Diese und weitere Fragen stellen sich viele Leser – und ausgerechnet wir hatten die Chance, sie beantwortet zu bekommen, und zwar bei einem Besuch beim „Tagesspiegel“, der renommiertesten Tageszeitung Berlins.

SchülerInnen der 9c beim 'Tagesspiegel'

Doch wer sind wir, und warum bekamen wir diese Chance? Also: Wir, die „Schreibwerkstatt“ der 9c (hervorgegangen aus DaZ/Kreatives Schreiben), hatten uns für den Erzählwettbewerb des Tagesspiegels beworben und fantasievolle Texte zum Thema „Musikinstrumente“ eingesandt. Leider vergaß man, uns über unser Nicht-Weiterkommen zu informieren; auch die Einladung zur Abschluss-Veranstaltung, die für alle Teilnehmer galt, erhielten wir nicht. Da haben wir uns in einem Brief (an dem wir lange tüftelten, um ihn nachdrücklich genug, aber nicht zu unhöflich zu formulieren) bei der verantwortlichen Dame, Frau Nolte, beschwert! Sie entschuldigte sich und schlug uns vor, dass wir uns eine Entschädigung für ihr Versäumnis überlegen. Schnell war klar: Wir wollen den Tagesspiegel von innen kennenlernen – bei einer Führung durch das neue Verlagsgebäude am Askanischen Platz. Es interessierte uns nämlich sehr, wie eine Zeitung entsteht, von der Meldung bis zum fertigen Artikel.

Am 18. Mai war es soweit: Wir standen vor dem beeindruckenden Gebäude, in das der Tagesspiegel im vergangenen Jahr aus der Potsdamer Straße umgezogen ist. Frau Nolte (die nicht nur für die Erzählwettbewerbe, sonder auch für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist) begrüßte uns im Foyer und führte uns in einen Konferenzraum, wo sie uns über die Geschichte dieser Zeitung, die innere Struktur, Anzahl der Mitarbeiter (insges. 600, davon 150 in den Redaktionen), die Ausbildung von Journalisten und die Abläufe bei der Entstehung der aktuellen Ausgaben informierte. Wir erhielten außerdem den Nachdruck der ersten „Tagesspiegel“-Ausgabe nach dem 2. Weltkrieg und fanden das ganz spannend: Diese Zeitungsausgabe war völlig anders als die heutigen Zeitungen und kaum zu lesen für uns – sie bestand aus einem einzigen Doppelblatt, war sehr eng bedruckt (weil es kaum Papier gab nach dem Krieg!) und enthielt keine Bilder. Und sie kostete 10 Pfennig!

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Oberstufen-Praktikum

Vor den Osterferien haben einige Schülerinnen des 12. Jahrgangs ein freiwilliges zweiwöchiges Praktikum absolviert. Nachfolgend beschreiben sie ihre Eindrücke:

Mein Praktikum bei der Allianz

Praktikum bei der AllianzDie Allianz ist der nach Umsatz und Marktkapitalisierung weltgrößte Versicherungskonzern und einer der größten Finanzdienstleistungskonzerne mit Sitz in München.

Mein Praktikum habe ich in einer Kundenagentur absolviert. Die Haupttätigkeiten hier bestanden vor allem darin, das wir Versicherungen verkaufen und bestehende Kunden betreuen.

Täglich um zehn Uhr begann meine Arbeitszeit. Der Tag begann damit, dass wir z.B. Kundentermine vereinbart haben. Im Laufe des Tages hatten wir dann viele Kundengespräche. Bei den Kundengesprächen durfte ich mit dabei sein und mithören, wenn z.B. ein Kunde einen Unfall gehabt hat und beraten werden wollte.

Durch diese Kundengespräche habe ich gelernt, dass es für fast alles eine Versicherung gibt. Es gibt die Lebensversicherung, Autoversicherung, Hausratversicherung, Umfallversicherung, Rechtsschutzversicherung und vieles mehr.

Die Allianz hat verschiedene Bereiche: Zum Einen gibt es den Innen- und den Außendienst und den Vertrieb. Meine Abteilung war im Außendienst tätig. Im Außendienst werden überwiegend Kundentermine bei den Kunden zu Hause wahrgenommen, während der Innendienst nur im Büro arbeitet.

Bevor ich das Praktikum absolviert habe, hatte ich andere Vorstellungen. Ich habe mir den Beruf als Versicherungskaufmann /-frau einfacher vorgestellt, als er tatsächlich ist. Ich habe festgestellt , dass das Arbeiten bei der Allianz mit hohen Erwartungen verknüpft ist und viel Geduld verlangt. Das Telefon klingelt fast ununterbrochen und auch mit schwierigen Kunden muss man sich Zeit nehmen und sie freundlich behandeln.

Im Großen und Ganzen bin ich mit der Wahl meines Praktikumsplatzes voll zufrieden und kann mit gutem Gewissen meinen Mitschülern, die an der Branche interessiert sind, eine Tätigkeit dort empfehlen.

Aysun

weitere Erfahrungsberichte:

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„Ganz schön Dada!“ – Nachtrag zum Theaterstück

„Dada drauf – dada drin?“ hieß es am Donnerstag, den 11. März 2010 um 19 Uhr in der Aula des Robert-Blum-Gymnasiums, denn nach intensiver Zusammenarbeit und Planung präsentierte der DS-Kurs des 4. Semesters seine dadaistischen Eigenkreationen.

Wild, chaotisch, bizarr und zum Brüllen komisch waren die verschiedenen Szenen, in denen die Handlung keinen Sinn machte, die die Zuschauer aber gerade dadurch zum Nachdenken bringen sollten.

Jede Spielerin und jeder Spieler entwickelte eine dadaistische Szene ganz nach eigenem Bedarf und Verständnis des Dada. All diese Szenen wurden zusammengefügt, hier und da wurde etwas Verbindendes dazugegeben, Anfang und Schluss wurden noch gestaltet und fertig war das Dada-Stück. So entstand nämlich keine zusammenhängende Geschichte, sondern eine Collage von Szenen, eben ein dadaistisches Stück. Die persönlichen Facetten der Spielerinnen und Spieler fanden sich im Stück wieder: Lautes und Stilles, Lustiges und Seriöses, Grelles und Feines. Als besondere Spezialität wurde eine Szene ins Stück integriert, die ein „Gastspiel“ des DS-Kurses des 2. Semesters war. Die Akteure des 4. Semesters kannten diese Szene nicht, lediglich der Platz in der Szenenfolge war vorher verabredet. Die Spieler des 2. Semesters kannten umgekehrt die Szenen der anderen nicht. So wurden auch die Spielerinnen und Spieler selbst erst in der Premiere vom fertigen Stück überrascht. Es wurde also nicht nur Dada gezeigt, das vorher schon geplant war, es wurde quasi erst gemacht und war plötzlich Da und da. Ein vielfältiges und bemerkenswertes Stück!

Erwin, 4. Sem.

Für alle Interessierten:

Die Seite des Fachbereiches mit vielen Fotos und Informationen auch zu früheren Stücken!

Robert Blum solar

Ja, es ist wahr das Robert Blum Gymnasium hält sich umweltbewusst warm !!

Mit einer thermischen Solaranlage wird Wärme (Warmwasser- oder Heizenergie) aus Sonnenlicht erzeugt. Dies darf nicht mit Solarzellen (Photo-Voltaik-Anlage) verwechselt werden, die Lichtenergie in elektrische Energie umwandeln. Im Kleinen kennt Ihr das von Taschenrechnern.

Skizze eines SonnenkollektorsEine solarthermische Anlage besteht aus einem Sonnenenergie-Kollektor auf dem Dach, einer Regel- bzw. Steuerungseinheit und einem Speicher. In dem geschlossenen Kreislaufsystem sorgt eine Pumpe dafür, dass der flüssige Wärmeträger (der auch im Winter nicht einfriert) die Wärmeenergie in den Speicher transportiert. Ein Wärmetauscher im Speicher ermöglicht warmes Trinkwasser. Vom Prinzip her befindet sich in dem Sonnenkollektor ein matt schwarz gestrichenes Rohrsystem. Die Flüssigkeit in dem Rohrsystem wird durch das von der schwarz gestrichenen Oberfläche absorbierte Sonnenlicht erwärmt. Am Fachbereich befindet sich eine Demonstrationsanlage eines Sonnenkollektors, an dem die Funktionsweise demonstriert werden kann – durchaus nutzbar für eine Jugend-forscht–Arbeit oder eine Präsentationsprüfung.

Soweit die Theorie. Bei uns an der Schule befinden sich die 30 m2 großen Sonnenkollektoren auf dem Dach der Südseite des Gartenhauses. Bei Google earth kann man sie gut erkennen.

Bereits wenn man unsere Schule betritt, kann man an der Wand im Treppenhaus eine große Anzeigetafel sehen. Viele von euch haben sich sicher schon gefragt, wozu die dient. Dieser Tafel kann man alle wichtigen Daten der Solaranlage entnehmen. So kann man die auf das Dach auftreffende Energie der Sonne in Watt pro Quadratmeter ablesen sowie die Temperaturen im Wasserkessel. Außerdem kann man sehen, ob die Temperatur durch die Sonnenenergie ausreicht oder gerade zugeheizt werden muss. Übrigens: Anders als man denkt, kann sogar an einem klaren Wintertag durch die Sonneneinstrahlung Heizenergie gespart werden. Besonders groß ist die Einsparung natürlich im Sommer. Früher musste die Heizung unserer Schule auch über die Sommerferien eingeschaltet bleiben, da Sportvereine zu dieser Zeit unsere Sporthalle nutzten und duschen wollten (auch Sportler sind nicht alle „Kaltduscher“).

Seit 1998 bei der Erneuerung unserer Heizungsanlage die Solaranlage installiert wurde, ist dies nicht mehr erforderlich.

Die Berliner Zeitung berichtete im Oktober 1989 über die neue Solaranlage unserer Schule. Die Energie-AG wurde damals übrigens von Herrn Dr. Nack und Herrn Schmidt geleitet.

Neben der Einsparung in barer Münze kann mit der Anlage natürlich auch der CO2-Ausstoß verringert werden, der bei jeder Verbrennung in einer Heizungsanlage anfällt. In Zeiten der Gefahren für unser Klima ein nicht zu unterschätzender Vorteil.

Mir scheint in unserer Stadt ist das Potential für Solarenergie (Photovoltaik und Solarthermie) bei weitem noch nicht ausgeschöpft. Andere Länder sind in dieser Frage viel weiter als Deutschland.

Michele Bonomo, 4. Semester

Schüler unterwegs!

Im Rahmen eines Schülerprojektes des Wirtschaft-Leistungskurses der Klasse 12, besuchten wir, fünf SchülerInnen des Kurses und Herr Heidkamp, am 14. Dezember eine Druckerei, die auf Siebdruck spezialisiert ist.

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Nur einige Beispiele, wie gut Siebdruck aussehen kann!

Das Unternehmen Novak Siebdruck wurde im Jahr 1991 gegründet und befindet sich in der Schlesischen Straße 27, im GSG- Gewerbehof. Zu den Kunden des Unternehmens gehören Werbeagenturen, Museen und Privatpersonen. Herr Novak hat uns den Siebdruck anhand von Beispielen verdeutlicht. Der Siebdruck ist ein Druckverfahren, bei dem Farbe durch ein feinmaschiges Gewebe auf das zu bedruckende Material gedruckt wird. Durch den deckenden Farbauftrag entsteht eine hohe Farbbrillianz.

Schüler des LK Wirtschaft mit Herrn Novak

Schüler des LK Wirtschaft mit Herrn Novak

Das Unternehmen „Novak Siebdruck“ stellt mit Hilfe des Siebdruckverfahrens Plakate, Schilder, Aufkleber und Druckveredelungen her. Die Gerätschaften, die für das Siebdruckverfahren benötigt werden, wurden uns genau erklärt. Wir besitzen in unserer Schule auch ein ähnliches Gerät für das Siebdruckverfahren. Der einzige Unterschied ist, dass unser Gerät einige Nummern kleiner und einfacher zu bedienen ist.

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Eine Siebdruckmaschine bei der Arbeit

Allgemein ist zu sagen, dass der Unternehmensbesuch sehr schön und interessant war, denn alle unsere Fragen wurden beantwortet und wir wurden sehr freundlich empfangen.

Katrin

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