Klassenregeln

In Übereinstimmung mit den Schulregeln erarbeitet jede Klasse in jedem Schuljahr Regeln, die für die jeweilige Klassengemeinschaft Gültigkeit haben.

Der gemeinsamen Erarbeitung von Klassenregeln kommt sowohl im Kontext des sozialen Lernens als auch im Kontext der Demokratieerziehung eine besondere Bedeutung zu. Klassenregeln dienen dazu, das Zusammenleben in einer Klasse  – also einer gesellschaftlichen Gruppe  – selbstverantwortlich  und dem Gemeinwesen verpflichtet zu organisieren. Durch die Erarbeitung von Klassenregeln und deren Anwendung trainieren Lernende wichtige soziale Kompetenzen (z. B. Empathie, Kommunikation, Kooperation, Konfliktbewältigung). Das Verständnis für die Bedeutung von Regeln wird dadurch geschult, dass die Betroffenen an deren Erarbeitung mitwirken. Durch diese Mitwirkung soll eine höhere Akzeptanz der Regeln bis hin zur Übernahme von Verantwortung für deren Einhaltung erzielt werden. Hierdurch kann nicht nur eine Verbesserung des Klassen-, sondern auch des Schulklimas bewirkt werden.

Die Erstellung von Klassenregeln ist  daneben eine Voraussetzung für die Umsetzung des pädagogischen Handlungskonzepts „Sozialer Trainingsraum“, das am Robert Blum Gymnasium praktiziert wird. Im Rahmen der Implementierung des „Sozialen Trainingsraums“ wurden folgende Kategorien festgelegt, die der Erarbeitung der Klassenregeln zugrunde gelegt werden:

  1. störungsfreier Unterricht
  2. rücksichtsvolles Verhalten
  3. Eigentum anderer und Schuleigentum achten
  4. Anweisungen befolgen

Die Klassenregeln werden sowohl im Klassenbuch festgehalten als auch im Klassenraum präsentiert.