Nutzungsordnung für die Computereinrichtungen

Nachfolgende Regelung gilt für die Benutzung von schulischen Computereinrichtungen durch Schülerinnen und Schüler im Rahmen des Unterrichts, der Gremienarbeit und zur Festigung der Medienkompetenz außerhalb des Unterrichts. Sie gilt nicht für eine rechnergestützte Schulverwaltung.

Das Robert-Blum-Gymnasium gibt sich für den Umgang mit diesem Medium die folgende Nutzungsordnung.

1. Regeln für die Rechnernutzung innerhalb und außerhalb des Unterrichts

Die Schule verfügt über zwei Computerräume (Raum 159 und 161 in der 1. Etage des Gartenhauses), sowie über einige Rechnerplätze im Flur vor diesen Räumen. Die Nutzung der Computerräume ist nur im Beisein einer Aufsichtsperson gestattet. Die Arbeitsplätze auf dem Flur dürfen während der großen Pausen, in Freistunden sowie nach dem Unterricht von Schülern der Oberstufe auch ohne Aufsichtsperson genutzt werden. Den Anweisungen von Aufsichtspersonen sind jedoch auch hier unverzüglich Folge zu leisten.

1.1 Passwörter

Alle Schülerinnen und Schüler erhalten eine individuelle Nutzerkennung und ein Passwort, mit dem sie sich an vernetzten Computern der Schule anmelden können. Ohne individuelles Passwort ist keine Arbeit am Computer möglich. Nach Beendigung der Nutzung hat sich die Schülerin oder der Schüler am Computer abzumelden.

Für unter der Nutzerkennung erfolgte Handlungen werden Schülerinnen und Schüler verantwortlich gemacht. Deshalb muss das Passwort vertraulich gehalten werden. Das Arbeiten unter einem fremden Passwort ist verboten. Wer ein fremdes Passwort erfährt, ist verpflichtet, dieses der Schule mitzuteilen.

1.2 Speicherung eigener Daten

Um die Computer dauerhaft vor unnützen Daten freizuhalten, werden die Rechner nach jedem Neustart in den Ursprungszustand zurückversetzt. Alle gespeicherten Daten gehen dabei verloren. Eine dauerhafte Speicherung, ohne einen Zugang Dritter ist nur im Ordner „Eigene Dateien“ des Benutzers möglich. Der Speicherplatz in diesem Bereich ist jedoch begrenzt.

Des Weiteren stehen verschiedene Tauschlaufwerke zur Verfügung, die je nach Gruppenzugehörigkeit verwendet werden können. Dort ist es jedoch prinzipiell jedem Nutzer möglich, auch auf die Inhalte anderer zuzugreifen. Dies ist jedoch nur mit ausdrücklicher Erlaubnis des betreffenden Schülers für jeden Einzelfall erlaubt.

Der Zugang zu all diesen Speicherorten ist von jedem Arbeitsplatz gleichermaßen möglich.

1.2 Eingriffe in die Hard- und Softwareinstallation

Das Installieren eigener oder aus dem Internet geladener Software ist nur mit ausdrücklicher Erlaubnis einer Aufsichtsperson erlaubt. Zuwiderhandlungen können zur Entziehung der Erlaubnis zur Computerbenutzung führen.

Eine Manipulation der Hardwareausstattung und des Netzwerkes sind grundsätzlich untersagt. Fremdgeräte dürfen nicht an die Computer oder an das Netzwerk angeschlossen werden.

1.3 Datenschutz und Datensicherheit

Die Schule ist in Wahrnehmung ihrer Aufsichtspflicht berechtigt, den Datenverkehr zu speichern und zu kontrollieren. Diese Daten werden in der Regel nach einem Monat, spätestens jedoch zu Beginn eines jeden neuen Schuljahres gelöscht. Dies gilt nicht, wenn Tatsachen den Verdacht eines schwerwiegenden Missbrauches der schulischen Computer begründen. Die Schule wird von ihren Einsichtsrechten nur in Fällen des Verdachts von Missbrauch und durch verdachtsunabhängige Stichproben Gebrauch machen.

1.4 Verbotene Nutzungen

Die gesetzlichen Bestimmungen insbesondere des Strafrechts, Urheberrechts und des Jugendschutzrechts sind zu beachten. Es ist verboten, pornographische, gewaltverherrlichende oder rassistische Inhalte aufzurufen oder zu versenden. Werden solche Inhalte versehentlich aufgerufen, ist die Anwendung zu schließen und der Aufsichtsperson Mitteilung zu machen.

Unnötiges Datenaufkommen durch Laden und Versenden von großen Dateien aus dem Internet, ist zu vermeiden. Sollte ein Nutzer unberechtigt größere Datenmengen in seinem Arbeitsbereich ablegen, ist die Schule berechtigt, diese Daten zu löschen.

1.5 Schutz der Geräte

Die Bedienung der Hard- und Software hat entsprechend den Instruktionen zu erfolgen. Störungen oder Schäden sind sofort der für die Computernutzung verantwortlichen Person zu melden. Wer schuldhaft Schäden verursacht, hat diese zu ersetzen. Die Tastaturen sind durch Schmutz und Flüssigkeiten besonders gefährdet. Deshalb ist während der Nutzung der Schulcomputer Essen und Trinken verboten.

1.6 Nutzung von Informationen aus dem Internet

Der Internet-Zugang soll grundsätzlich nur für schulische Zwecke genutzt werden. Als schulisch ist auch ein elektronischer Informationsaustausch anzusehen, der unter Berücksichtigung seines Inhalts und des Adressatenkreises mit der schulischen Arbeit im Zusammenhang steht. Das Herunterladen von Anwendungen ist nur mit Einwilligung der Schule zulässig. Die Schule ist nicht für den Inhalt der über ihren Zugang abrufbaren Angebote Dritter im Internet verantwortlich. Im Namen der Schule dürfen weder Vertragsverhältnisse eingegangen noch ohne Erlaubnis kostenpflichtige Dienste im Internet benutzt werden. Bei der Weiterverarbeitung von Daten aus dem Internet sind insbesondere Urheber- oder Nutzungsrechte zu beachten.

1.7 Versenden von Informationen in das Internet

Werden Informationen unter dem Absendernamen der Schule in das Internet versandt, geschieht das unter Beachtung der allgemein anerkannten Umgangsformen. Die Veröffentlichung von Internetseiten der Schule bedarf der Genehmigung durch die Schulleitung. Für fremde Inhalte ist insbesondere das Urheberrecht zu beachten. So dürfen zum Beispiel digitalisierte Texte, Bilder und andere Materialien nur mit Erlaubnis der Urheber in eigenen Internetseiten verwandt werden. Die Urheberin oder der Urheber ist zu nennen, wenn sie oder er es wünscht. Das Recht am eigenen Bild ist zu beachten. Die Veröffentlichung von Fotos und Schülermaterialien im Internet ist nur gestattet mit der Genehmigung der Schülerinnen und Schüler sowie im Falle der Minderjährigkeit ihrer Erziehungsberechtigten.

2. Ergänzende Regeln für die Nutzung außerhalb des Unterrichtes

2.1 Nutzungsberechtigung

Außerhalb des Unterrichts kann ein Nutzungsrecht gewährt werden. Die Entscheidung darüber und welche Dienste genutzt werden können, trifft die Schule unter Beteiligung der schulischen Gremien. Alle Nutzerinnen und Nutzer werden über diese Nutzungsordnung unterrichtet. Die Schülerinnen und Schüler sowie im Falle der Minderjährigkeit ihre Erziehungsberechtigten, versichern durch ihre Unterschrift (siehe Anlage), dass sie diese Ordnung anerkennen. Eigenes Arbeiten am Computer außerhalb des Unterrichts ist für Schülerinnen und Schüler nur nach Anerkennung dieser Nutzungsordnung möglich.

2.2 Aufsichtspersonen

Die Schule benennt weisungsberechtigte Aufsichtspersonen. Dazu können neben Lehrkräften und sonstigen Bediensteten der Schule auch Erziehungsberechtigte und für diese Aufgabe geeignete Schülerinnen und Schüler eingesetzt werden. Den Anweisungen dieser Aufsichtspersonen sind unverzüglich Folge zu leisten.

2.3 Schlussvorschriften

Diese Benutzerordnung ist Bestandteil der jeweils gültigen Hausordnung und tritt am Tage nach ihrer Bekanntgabe durch Aushang in der Schule in Kraft. Nutzerinnen oder Nutzer, die unbefugt Software von den Arbeitsstationen oder aus dem Netz kopieren oder verbotene Inhalte nutzen, machen sich strafbar und können zivil- oder strafrechtlich verfolgt werden. Zuwiderhandlungen gegen diese Nutzungsordnung können neben dem Entzug der Nutzungsberechtigung schulordnungsrechtliche Maßnahmen zur Folge haben.