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0Wild, chaotisch, bizarr und zum Brüllen komisch waren die verschiedenen Szenen, in denen die Handlung keinen Sinn machte, die die Zuschauer aber gerade dadurch zum Nachdenken bringen sollten.

Jede Spielerin und jeder Spieler entwickelte eine dadaistische Szene ganz nach eigenem Bedarf und Verständnis des Dada. All diese Szenen wurden zusammengefügt, hier und da wurde etwas Verbindendes dazugegeben, Anfang und Schluss wurden noch gestaltet und fertig war das Dada-Stück. So entstand nämlich keine zusammenhängende Geschichte, sondern eine Collage von Szenen, eben ein dadaistisches Stück. Die persönlichen Facetten der Spielerinnen und Spieler fanden sich im Stück wieder: Lautes und Stilles, Lustiges und Seriöses, Grelles und Feines. Als besondere Spezialität wurde eine Szene ins Stück integriert, die ein „Gastspiel“ des DS-Kurses des 2. Semesters war. Die Akteure des 4. Semesters kannten diese Szene nicht, lediglich der Platz in der Szenenfolge war vorher verabredet. Die Spieler des 2. Semesters kannten umgekehrt die Szenen der anderen nicht. So wurden auch die Spielerinnen und Spieler selbst erst in der Premiere vom fertigen Stück überrascht. Es wurde also nicht nur Dada gezeigt, das vorher schon geplant war, es wurde quasi erst gemacht und war plötzlich Da und da. Ein vielfältiges und bemerkenswertes Stück!

Plakat zum Theaterstück DadaDraufDadaDrin