Am Samstag, den 18.04.2026 nahmen Djuan Kenan Gnanasegaram, Rüya Billi Berge, Lino Romann und Sofia De La Vega Loose erfolgreich an der Kinder- und Jugendjury Tempelhof Schöneberg teil. Sie traten an, um 1000€ für ein Bubble Soccer Freundschaftsspiel der drei Klassen zu gewinnen.

Was ist die Kinder- und Jugendjury?
Die Kinder- und Jugendjury ist ein basisdemokratisches Beteiligungsprojekt, welches in jedem berliner Bezirk vertreten ist. Junge Menschen, die Projekte für ihren Kiez, an ihrer Schule, in ihrer Einrichtung oder ihrem Verein anschieben wollen, haben die Chance über die Kinder- und Jugendjury Gelder für die Projektumsetzung zu bekommen. Sie planen eigene Projektideen und entscheiden gemeinschaftlich (ohne Erwachsene) über die Verteilung von Fördergeldern (bis zu 1000 € pro Projekt), um diese Projekte in ihrem Kiez oder ihrer Schule umzusetzen. Die Kinder und Jugendlichen lernen dabei, Verantwortung zu übernehmen und demokratische Prozesse praktisch anzuwenden.
Der Weg zur Teilnahme
Vor den Osterferien wurde in der sozialen Zeit der Antrag für die Teilnahme formuliert. Nach den Osterferien erhielten wir die Zusage für die Teilnahme und das Plakat wurde als Gemeinschaftsarbeit erstellt. Am Samstag den 18.4. sind wir dann gemeinsam zur Jugendfreizeiteinrichtung Bungalow in Mariendorf gefahren. Dort präsentierten alle antragstellenden Kinder und Jugendlichen ihre Projektideen. Nach dem Gallery Walk, an dem alle anwesenden Kinder und Jugendlichen teilnahmen und Notizen für die Juryteilnehmer*innen machten mussten alle bis auf diese den Raum verlassen. Denn jede Gruppe stellte ein maximal zwei Jurymitglieder. Für uns ging Djuan in die Jury. Nun hieß es warten. Zwei Stunden beriet sich die Jury. Moderiert wurde die Wahl von drei Vertreter*innen des Kinder- und Jugendparlaments.

Die Arbeit, die Zeit, das Warten hat sich gelohnt! Das Projekt „Freundschaftsspiel“ der 8c und der VBKs erhält 1000 €. Die Klassen können einen tollen gemeinsamen Tag finanzieren.
Stephanie Keck und Isra El Chamandi
(Schulsozialarbeit und Jugendarbeit am RBG)
